Kosten der Cyber-Essentials-Zertifizierung im Vereinigten Königreich (2026)

17. August 2026

Entdecken Sie die Kosten für die Cyber-Essentials-Zertifizierung in Großbritannien für 2026. Vergleichen Sie Preise, versteckte Gebühren und Fördermöglichkeiten, um Ihr Budget zu planen.

Was kostet Cyber Essentials im Vereinigten Königreich?

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen liegen die Kosten für die Cyber-Essentials-Zertifizierung zwischen 300 und 1.500 £ zzgl. MwSt., abhängig von der Zertifizierungsstelle und der Größe Ihres Unternehmens. Das Programm selbst besteht aus zwei Stufen: Cyber Essentials (die Selbstbewertung für Einsteiger) und Cyber Essentials Plus (die unabhängige Tests umfasst). Ein typisches KMU zahlt bei einer Premium-Zertifizierungsstelle möglicherweise rund 500 £ für die Basisstufe, aber die Preise können deutlich niedriger sein, wenn Sie sich für einen kleineren akkreditierten Prüfer entscheiden. Wichtig ist, zu verstehen, dass der Preis variiert, da die Zertifizierungsstellen ihre eigenen Gebühren festlegen. Fragen Sie daher immer nach einem schriftlichen Angebot, bevor Sie sich festlegen.

Cyber Essentials vs. Cyber Essentials Plus: Preisunterschiede

Cyber Essentials ist die günstigere der beiden Optionen und kostet in der Regel zwischen 300 und 700 £. Dabei wird ein Selbstbewertungsfragebogen ausgefüllt, der anschließend von einer Zertifizierungsstelle geprüft wird. Cyber Essentials Plus erfordert eine praktische technische Prüfung sowie einen Schwachstellen-Scan Ihrer Systeme. Das kostet naturgemäß mehr, wobei die üblichen Preise in Großbritannien je nach Netzwerkkomplexität und Anzahl der IP-Adressen zwischen 1.000 und 3.000 £ liegen. Für Unternehmen mit einfachen IT-Strukturen kann der Preis am unteren Ende liegen, während größere, komplexere Umgebungen mehr zahlen. Denken Sie daran, Zeit für die Behebung von Problemen einzuplanen, falls Ihre Systeme vor der Zertifizierung noch Anpassungen benötigen.

Warum die Zertifizierungspreise so stark variieren

Sie werden schnell feststellen, dass die Angebote für die Cyber-Essentials-Zertifizierung in ganz Großbritannien stark variieren. Es handelt sich nicht um eine regulierte Gebühr; jede IASME-akkreditierte Zertifizierungsstelle legt ihre eigenen Preise fest. Zu den Faktoren, die den Preis beeinflussen, gehören die Größe Ihres Unternehmens, die Anzahl der Mitarbeiter, die Komplexität Ihrer IT-Infrastruktur und der Umfang des benötigten Kundensupports. Einige Anbieter bündeln die Zertifizierung mit zusätzlichen Leistungen wie Schwachstellenscans oder Unterstützung bei der Selbstbewertung, was die Mehrkosten durchaus rechtfertigen kann. Andere bieten eine Garantie wie „keine Zertifizierung, keine Gebühr“ an, sodass Sie nur bei Erfolg zahlen. Prüfen Sie immer, was im Angebot enthalten ist, um Überraschungen zu vermeiden.

Versteckte Kosten und Budget-Tipps

Abgesehen von der Zertifizierungsgebühr selbst übersehen viele britische Unternehmen die Kosten für die Anpassung ihrer Systeme an die Anforderungen. Wenn Ihre derzeitigen Kontrollen die fünf Kriterien von Cyber Essentials (Firewalls, sichere Konfiguration, Benutzerzugriffskontrolle, Malware-Schutz und Patch-Management) nicht erfüllen, müssen Sie möglicherweise in neue Software, Hardware oder externe IT-Unterstützung investieren. Kalkulieren Sie auch den Zeitaufwand Ihrer Mitarbeiter ein, da die Selbstbewertung mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Für viele ist ein praktischer Ansatz, vor der Bezahlung der formellen Zertifizierung ein kostenloses Online-Bewertungstool des National Cyber Security Centre (NCSC) zu nutzen. Darüber hinaus bieten einige Cyberversicherer Rabatte für zertifizierte Unternehmen an, was die anfänglichen Kosten ausgleichen kann.

Kostenlose und vergünstigte Zertifizierungsoptionen

Wenn Kosten ein Hindernis darstellen, informieren Sie sich über staatlich geförderte Initiativen. Das NCSC und IASME bieten manchmal eine kostenlose Cyber-Essentials-Zertifizierung für kleine gemeinnützige Organisationen und staatlich finanzierte Schulen an. Darüber hinaus bieten mehrere britische Polizeiregionen und Local Enterprise Partnerships (LEPs) subventionierte oder vollständig finanzierte Cyber-Essentials-Zertifizierungen für lokale Unternehmen an. Im Jahr 2026 wird das Förderprogramm „Cyber Security for Businesses“ weiter ausgebaut. Prüfen Sie daher die Website Ihres örtlichen Rats auf relevante Fördermöglichkeiten. Wenn Sie außerdem ein neues Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern sind, bieten einige Zertifizierungsstellen „Start-up“-Tarife an. Fragen Sie vor der Buchung immer nach Rabatten, da viele An

FAQ

Nein, die Cyber-Essentials-Zertifizierung ist freiwillig. Allerdings wird sie zunehmend zur Voraussetzung für Regierungsaufträge, insbesondere beim Verteidigungsministerium und anderen öffentlichen Einrichtungen. Auch wenn sie für Sie nicht verpflichtend ist, zeigt sie Ihren Kunden Ihr Engagement für Cybersicherheit und kann die Versicherungsprämien senken.

Neueste Ratgeber