Tools zur Automatisierung von Geschäftsprozessen für britische Unternehmen (Ratgeber 2026)

15. August 2026

Entdecken Sie die besten Tools zur Geschäftsprozessautomatisierung für britische KMU im Jahr 2026. Vergleichen Sie Funktionen und Preise und stellen Sie die DSGVO-Konformität sicher.

Worauf Sie bei Automatisierungstools für britische Unternehmen achten sollten

Die Auswahl der richtigen Tools für die Automatisierung von Geschäftsprozessen für Ihr britisches Unternehmen erfordert mehr als nur den Vergleich von Funktionen. Sie müssen die Datenresidenz berücksichtigen – speichert der Anbieter Ihre Daten auf britischen oder EU-Servern, um die Anforderungen der britischen DSGVO zu erfüllen? Achten Sie auf Tools, die eine starke Integration mit vom HMRC anerkannten Buchhaltungssoftware-Lösungen wie Xero oder QuickBooks bieten, sowie auf solche, die lokalen Support während der britischen Geschäftszeiten bereitstellen. Auch die Skalierbarkeit ist entscheidend: Ein Tool, das für ein Fünf-Personen-Startup funktioniert, sollte auch 200 Mitarbeiter bewältigen können. Prüfen Sie schließlich, ob der Anbieter klare Prüfpfade bereitstellt, die für britische Steuerprüfungen und Compliance-Audits von unschätzbarem Wert sind.

Die besten Tools für Geschäftsprozessautomatisierung im Jahr 2026

Der britische Markt im Jahr 2026 wird durch eine Mischung aus globalen und einheimischen Plattformen bedient. Microsoft Power Automate ist aufgrund seiner tiefen Integration in Office 365 beliebt, das in den meisten britischen Büros Standard ist. Zapier bleibt ein Favorit für kleine Unternehmen, die Web-Apps ohne Code verbinden müssen, während Make komplexere visuelle Szenarien bietet. Für Task Mining und robotergestützte Prozessautomatisierung bieten UiPath und Blue Prism, beide mit Niederlassungen im Vereinigten Königreich, Unternehmenslösungen auf Enterprise-Niveau. Auf der britischen Spezialseite sollten Sie an Tools wie Automate.io oder IFTTT für leichtere Aufgaben denken. Testen Sie die Software immer mit einem Proof-of-Concept, der um Ihren eigenen Workflow herum aufgebaut ist, etwa für Onboarding oder Rechnungsverarbeitung, bevor Sie sich festlegen.

Compliant bleiben: Automatisierung und die britische DSGVO

Automatisierung kann die Einhaltung der DSGVO tatsächlich erleichtern, sofern Sie sie richtig konfigurieren. Tools zur Geschäftsprozessautomatisierung können Einwilligungen automatisch nachverfolgen, Auskunftsersuchen betroffener Personen (SARs) verwalten und sicherstellen, dass personenbezogene Daten nach Ablauf der festgelegten Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Beispielsweise kann eine CRM-Automatisierungsregel Datensätze ohne Einwilligung kennzeichnen und sie innerhalb von 30 Tagen löschen, wie es das ICO vorschreibt. Sie müssen jedoch jede automatisierte Entscheidung, die Profiling beinhaltet, dokumentieren, um den Anforderungen aus Artikel 22 zu entsprechen. Wählen Sie Tools, die jede Aktion protokollieren – wer worauf wann zugegriffen hat –, um eine klare Verantwortungskette zu gewährleisten. Bedenken Sie, dass Sie gemäß der britischen DSGVO für Ihren Auftragsverarbeiter verantwortlich sind. Überprüfen Sie daher dessen Sicherheitszertifizierungen wie ISO 27001.

Integration mit HMRC und Buchhaltungssystemen

Einer der wertvollsten Einsatzbereiche von Automatisierung für britische Unternehmen ist die Verbindung der HMRC-Berichterstattung mit Ihrer Buchhaltungssoftware. Making Tax Digital (MTD) verlangt von mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen inzwischen, digitale Aufzeichnungen zu führen und Steuererklärungen über kompatible Software einzureichen. Automatisierungstools können Daten aus Ihren Rechnungen und Ausgaben abrufen, sie für MTD aufbereiten und Erklärungen ohne manuelle Dateneingabe an die HMRC übermitteln. Viele britische Firmen automatisieren ihren Monatsabschluss, indem sie Workflows zwischen ihrem ERP-System, Bankfeeds und Xero oder Sage auslösen. Das reduziert Fehler und verschafft Ihnen mehr Zeit für die Analyse des Cashflows. Stellen Sie nur sicher, dass Ihre Automatisierungsplattform die Sicherheitsstandards der HMRC einhält, insbesondere beim Umgang mit Steuerdaten.

Die Kosten abwägen: ROI der Automatisierung für britische KMU

Die Erschwinglichkeit variiert in Großbritannien enorm. Ein einfacher Zapier-Tarif startet bei etwa 20 £ pro Monat, während Enterprise-RPA-Tools über 1.000 £ pro Benutzer und Jahr kosten können. Bevor Sie investieren, berechnen Sie, wie viel Zeit Ihr Team für repetitive Aufgaben aufwendet. Wenn ein Administrator 25.000 £ pro Jahr verdient, bringt die Automatisierung von nur einer Stunde seines Arbeitstags Einsparungen von rund 3.000 £ pro Jahr. Die meisten britischen KMU sehen innerhalb von drei bis sechs Monaten eine Rendite. Vergessen Sie nicht versteckte Kosten wie Schulungen und Prozessoptimierung. Beginnen Sie mit einem einzelnen, stark frequentierten und regelbasierten Prozess – etwa der Rechnungsverarbeitung oder der Kundenbetreuung – um den Nutzen zu validieren, und erweitern Sie dann schrittweise.

FAQ

Geschäftsprozess-Automatisierungstools sind Softwareplattformen, mit denen sich wiederkehrende, regelbasierte Aufgaben und Arbeitsabläufe automatisieren lassen. Sie verknüpfen verschiedene Anwendungen, übertragen Daten zwischen ihnen und lösen Aktionen ohne manuelles Zutun aus. Beispiele hierfür sind Rechnungsverarbeitung, E-Mail-Antworten und das Onboarding neuer Mitarbeiter. Das Spektrum dieser Tools reicht von einfachen Wenn-dann-Verbindungen wie Zapier bis hin zu fortschrittlichen Systemen der robotergestützten Prozessautomatisierung (RPA).

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